Initiative zur Gewaltprävention
an Grundschulen
STARKE KIDS SIND FAIR - Initiative zur Gewaltprävention an Grundschulen

Spiele

Was du nicht willst, das man dir tu' ...

Die Klasse 4a GHNRS-Heilbronn Biberach will spielerisch auf das Thema der Gewalt an Grundschulen aufmerksam machen und hat in  Gruppenarbeit das Brettspiel „Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem andern zu” entwickelt.

Bei „Was du nicht willst ...” handelt es sich um ein Würfelspiel mit Ereigniskarten, bei dem zwei bis sechs Personen mitspielen können. Außer dem Spielplan und den Karten benötigt man Spielfiguren und einen Würfel. Dann kann es losgehen.

Es beginnt derjenige, der die höchste Zahl würfelt. Er rückt auf dem Spielfeld vor. Wer ein Ereignis-, Plus- oder Minusfeld betritt, muss eine entsprechende Karte ziehen, die Anweisung laut vorlesen und sie befolgen. Gewonnen hat, wer als erster das Zielfeld erreicht – ob die passende oder eine beliebige Zahl gewürfelt werden muss, entscheiden die Mitspieler am Anfang.

Brettspiel der Klasse 4a GHNRS-Heilbronn Biberach.

Gefühlsquiz

Zwei Stapel Kärtchen sind vorbereitet. Auf dem einen stehen Gefühlsausdrücke wie zornig, lustig, traurig, eingeschnappt, fröhlich usw. Auf dem anderen sind Sätze notiert wie beispielsweise „Ich gehe jetzt einkaufen.”, „Hast Du heute Mittag Zeit?” oder „Gibst Du mir das Buch?” Jetzt werden beide Stapel getrennt gemischt und nebeneinander auf den Tisch gelegt. Das erste Kind, das an der Reihe ist, nimmt sich von jedem Stapel eine Karte. Der Satz muss nun so vorgetragen werden, wie es auf dem zweiten Kärtchen steht – und die anderen Kinder müssen raten. Spannend wird es, wenn ein Satz kommt, der schon dran war und jetzt mit einer anderen Gefühlshaltung dargestellt wird.

Die Gefühlswochen

Geheimaufträge finden die meisten Kinder sehr spannend. Daher kriegen sie nun den ganz speziellen Auftrag, verdeckt nach Gefühlen zu suchen. Jede Woche steht unter dem Zeichen eines anderen Gefühls, zum Beispiel Mut, Angst, Freude oder Ärger. Zum Einstieg wird eine passende Geschichte vorgelesen, die besprochen wird. Danach kriegen die Kids die Anweisung, sich und ihre Umwelt einmal ganz genau zu beobachten: Wann und in welcher Situation tritt das Gefühl auf, warum entsteht es, was löst es bei einem selbst und den anderen aus? Es dürfen auch Bilder, Lieder und Gedichte gesammelt werden.

Die Ergebnisse werden dann am Ende der Woche zusammengetragen und besprochen. Haben manche Kinder ähnliche Erfahrungen gemacht? Worin unterscheiden sie sich? Eine interessante Übung, um sich längere Zeit mit den verschiedenen Gefühlen auseinander zu setzen und zu lernen, sie voneinander zu unterscheiden.

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